Mein Arbeitsplatz in Graz für die nächste Zeit

Erste Tage in Graz


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Eines muss man neidvoll anerkennen: Graz ist wirklich schön. Bevor ich meine Reise nach Österreich angetreten habe, dachte ich ja, dass es sich um ein verschlafenes kleines Örtchen inmitten kolossaler Berge handelt. Diese Annahme zeugt von zwei Wahrheiten über mich:

1. Ich bin in Norddeutschland geboren und bereiste bislang in Europa nur sehr selten Regionen zwischen italienischen bzw. spanischen und mitteldeutschen Breitengraden. Tatsächlich habe ich mich immer eher nach dem Meer als dem Berg gesehnt. Umso schöner ist es nun, mal eine komplett andere Landschaft zu genießen.

2. Ich verbrachte für ein Marketingseminar vor einigen Jahren ein paar Tage im sommerlichen Kitzbühel. Leider ist Kitzbühel aber offensichtlich eine sehr ungenaue Basis zur Pauschalisierungen auf österreichische Ortschaften. (In ferner Vergangenheit war ich auch mal in Wien. Erinnerungen daran sind jedoch eher verschwommen. Sie werden von kindlicher Leichtigkeit sowie meiner damaligen Fokussierung auf Lego und Modellbau anstatt städtischer Architektur stark verzerrt.)

Tatsächlich ist Graz die zweitgrößte Stadt des „kleinen Bruders“ Österreich. (Ich habe schon gelernt, dass Deutschland hier auch als der „große Bruder“ bezeichnet wird… habe ich das schon mal irgendwo anders gehört?) Gleichzeitig ist es die Landeshauptstadt der Steiermark. In den ersten paar Tagen gab es bereits die Gelegenheit, die wundervolle Fassadengestaltung in der Grazer Altstadt (powered by UNESCO Weltkulturerbe, Verweis hier) zu durchwandern und mit meiner Frau den Schlossberg zu besteigen.

Nachdem Kathi mittlerweile anderen Verpflichtungen nachkommt, muss kann ich mich nunmehr voll auf die Dissertation konzentrieren. Glücklicherweise bietet mein neues Appartement ohne Fernseher und mit schön großem Balkon wenig Ablenkung und noch weniger Grund zur Klage. Leider ist die Parkplatzsituation in Graz nicht ganz einfach. Hier ein Hinweis für alle Grazbesucher, die mit dem Auto kommen: Graz ist in drei Zonen unterteilt – blau, grün, weiß. Im blauen Bereich darf man – zu horrenden Preisen – max. 3 Stunden parken. Im grünen Bereich wohne ich. Für nur 7 EUR pro Werktag ist das parken hier frei. Der weiße Bereich ist entgeltfrei und leider weit weg. Die beiden Universitäten KFU und TU Graz befinden sich im blauen Bereich. Meine Idee dort mit dem Auto hinzufahren, scheitert damit an den natürlichen Grenzen meines Portemonnaies.

Grazer amt
Ein Besuch im Grazer Amt für Parkangelegenheiten

Mittlerweile hat sich mein Parkplatzproblem gelöst. Nach einiger Recherche bin ich schließlich auf einen Antrag beim Grazer Verkehrsamt gestoßen. Diesen muss man zwar persönlich abgeben, für nur 42 EUR bin ich nun aber das Parkplatzproblem bis zu meiner Abreise los. #ftw

In Anlehnung an Sandra Schön, die mehr oder minder regelmäßig ihre österreichischen Lieblingsworte verbloggt, möchte ich dieser schönen Sprache hier auch etwas Raum geben. (Wer übrigens die wahre Bedeutung des Wortes Gackerlsackerl erfahren möchte, klicke hier) Mein #lieblingswort dieser Woche ist das “ (der?) Stanitzel, was direkt übersetzt Eistüte bedeutet. Mir gefällt die Wortmelodie (und rückblickend auch das mein doofes Gesicht und das meiner Frau, als wir im Eisladen gefragt wurden, ob wir „die Kugel gerne im Stanitzel hätten“).

Aus Gründen zum Schluss noch der aktuelle Ist-Stand der Arbeit in Österreich:
Fünf geschriebene Seiten (Stand: 17.3.15)


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